Speisen und Getränke bei der Bowling-Buchung mitzuverkaufen heißt: Ihre Gäste wählen Pizza, Snacks oder ein Getränkepaket schon in dem Moment, in dem sie ihre Bahn reservieren. So wird jede Buchung wertvoller, Küche und Theke können planen, und am Abend selbst geht alles schneller. Entscheidend ist, dass die Angebote zur Buchung passen und den Buchungsablauf nicht ausbremsen.
Warum sich Speisen und Getränke bei der Bowling-Buchung lohnen
Am Tresen entscheidet sich eine Gruppe oft unter Zeitdruck: Die Bahn ist gleich frei, hinter ihr warten die nächsten Gäste, und die Speisekarte liest kaum jemand in Ruhe. Bei der Online-Buchung ist das anders. Die Gäste planen ihren Abend, sitzen zu Hause und überlegen ohnehin, was zu einem Geburtstag oder Firmenabend dazugehört.
Für Sie als Betreiber hat das mehrere Vorteile:
- Mehr Umsatz pro Buchung. Wer ein Bowling-Arrangement mit Essen bucht, entscheidet sich einmal für das ganze Paket, statt am Abend Einzelartikel nachzubestellen.
- Planbare Küche. Sie wissen vorher, wie viele Pizzen am Samstag um 19 Uhr gebraucht werden, und können Ware und Personal danach ausrichten.
- Weniger Wartezeit vor Ort. Wenn Getränke und Snacks schon bereitstehen, beginnt der Abend auf der Bahn und nicht in der Schlange.
- Einfachere Abrechnung. Was mit der Buchung bezahlt ist, muss am Ende nicht mehr auf zehn Personen aufgeteilt werden.
Welche Angebote sich für den Zusatzverkauf im Bowlingcenter eignen
Nicht jeder Artikel Ihrer Karte gehört in die Online-Buchung. Gut funktionieren Angebote, die sich vorher planen lassen und zum Anlass der Gäste passen.
Pakete statt Einzelartikel
Ein Paket aus Bahn, Essen und Getränken pro Person ist für Gäste leicht zu verstehen und für Sie leicht vorzubereiten. Typisch sind ein Kindergeburtstagspaket mit Pommes und Softdrinks oder ein Firmenpaket mit Pizza und Getränken. Der Gast vergleicht dann nur noch wenige Pakete statt dreißig Positionen.
Getränkepakete zur Bahnreservierung
Ein Getränkepaket zur Bahnreservierung, etwa Softdrinks für die Spielzeit, ist einfach zu kalkulieren und für Gruppen bequem. Legen Sie fest, was enthalten ist und für welchen Zeitraum es gilt, damit es vor Ort keine Diskussionen gibt.
Snacks und Platten für die Bahn
Nachos, Fingerfood oder eine Snackplatte für die Bahn passen zu Gruppen, die keine volle Mahlzeit wollen. Sie lassen sich gut nach Personenzahl staffeln.
Extras für den Anlass
Ein Geburtstagskuchen, eine Flasche Sekt für den Junggesellenabschied oder eine Dekoration für den Kindergeburtstag sind kleine Zusätze, die den Abend besonders machen. Gerade bei Gruppenbuchungen fragen Gäste danach. Mehr zur Organisation größerer Gruppen lesen Sie im Beitrag über Gruppenbuchungen für JGA, Firmenfeiern und große Gruppen.
So bauen Sie den Zusatzverkauf in die Online-Buchung ein
Der Zusatzverkauf bei der Online-Buchung funktioniert, wenn es sich für den Gast wie Service anfühlt und nicht wie ein Hindernis.
- Der richtige Moment. Zeigen Sie Speisen und Getränke, nachdem der Gast Bahn, Datum und Uhrzeit gewählt hat, und vor der Bezahlung. Vorher lenkt es ab, nach der Bezahlung ist der Gast gedanklich schon fertig.
- Wenige, klare Angebote. Drei bis fünf Angebote mit Bild, kurzer Beschreibung und Preis pro Person reichen. Alles andere bleibt auf der Karte vor Ort.
- Mengen passend zur Gruppe. Das Buchungssystem kennt die Zahl der Spieler. Nutzen Sie sie, um eine passende Menge vorzuschlagen, die der Gast anpassen kann.
- Eine klare Frist. Legen Sie fest, bis wann Bestellungen geändert werden können, zum Beispiel bis zum Vortag. Nennen Sie die Frist im Buchungsablauf und in der Bestätigung.
- Bezahlung mit der Buchung. Wenn Speisen und Getränke mit der Bahn bezahlt werden, ist die Bestellung verbindlich. Ob sich das für Ihr Haus eignet, lesen Sie im Beitrag Online-Bezahlung bei der Reservierung.
Was Küche und Theke davon haben
Der Zusatzverkauf bringt nur dann etwas, wenn die Bestellung auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Eine Tagesübersicht mit allen vorbestellten Speisen, sortiert nach Uhrzeit und Bahn, hilft der Küche, rechtzeitig anzufangen. Die Theke sieht, welche Gruppe ein Getränkepaket hat, und muss nicht nachfragen.
Richten Sie die Zubereitung am Spielbeginn aus: Viele Gruppen essen lieber nach dem ersten Spiel als direkt bei der Ankunft. Fragen Sie den Wunschzeitpunkt bei der Buchung ab oder legen Sie ihn je Paket fest.
Typische Fehler beim Verkauf von Speisen und Getränken in der Online-Buchung
- Zu viel Auswahl. Eine komplette Speisekarte im Buchungsablauf führt dazu, dass Gäste abbrechen oder gar nichts wählen.
- Versteckte Preise. Wenn der Endpreis erst im letzten Schritt sichtbar wird, fühlt sich der Gast überrumpelt. Je nach Gestaltung können außerdem Preisangabenpflichten berührt sein.
- Zwei getrennte Abrechnungen. Wenn online gebuchte Speisen an der Kasse nicht sichtbar sind, wird doppelt oder gar nicht kassiert. Online-Buchung und Kasse sollten dieselben Bestellungen kennen.
- Keine Frist. Ohne Änderungsfrist kauft die Küche für Bestellungen ein, die am Vorabend noch storniert werden.
Worauf Sie beim Buchungssystem achten sollten
Ob der Zusatzverkauf im Alltag funktioniert, hängt stark davon ab, was Ihr Buchungssystem kann. Prüfen Sie diese Punkte:
- Lassen sich Speisen, Getränke und Pakete direkt mit einer Bahnbuchung verknüpfen?
- Kann das System Mengen nach der Zahl der Spieler vorschlagen?
- Lassen sich Änderungsfristen pro Angebot festlegen?
- Gibt es eine Übersicht für Küche und Theke nach Tag und Uhrzeit?
- Werden die Bestellungen mit der Buchung bezahlt und an der Kasse angezeigt?
- Sehen Sie in Auswertungen, wie viel Umsatz die Zusatzangebote bringen?
Einen Überblick, was ein Buchungssystem für Bowlingcenter insgesamt leisten sollte, finden Sie auf der Seite Buchungssystem für Bowlingcenter. Wie Bahn, Speisen und Getränke in einer Buchung zusammenkommen, zeigt zum Beispiel Flexybox.
Fangen Sie klein an: ein oder zwei Pakete, eine klare Frist und eine Übersicht für die Küche. Wenn das läuft, sehen Sie an den Buchungen, welche Angebote Ihre Gäste wirklich wollen, und können das Angebot gezielt erweitern.



