Online-Bezahlung bei der Reservierung: Lohnt sich das für Ihr Bowling­center?

Vorauszahlung bei der Online-Buchung: was sie gegen No-Shows bringt, welche Gebühren anfallen und worauf Bowlingcenter bei der Einführung achten sollten.

Aktualisiert am 2 Min. Lesezeit

Ein Paar bucht und bezahlt gemeinsam am Laptop

Für die meisten Bowlingcenter lohnt sich die Online-Bezahlung zumindest als Option: Wer vorab zahlt oder anzahlt, erscheint verlässlicher, und Ihr Team spart sich das Kassieren am Tresen. Dem stehen Transaktionsgebühren und etwas Aufwand bei Stornierungen gegenüber. Ob Sie den vollen Betrag, eine Anzahlung oder nichts vorab verlangen, können Sie je nach Buchungsart entscheiden, etwa nur bei Gruppen und am Wochenende.

Weniger No-Shows durch Vorauszahlung

Eine der ärgerlichsten Situationen für Bowlingcenter sind No-Shows: Gäste, die eine Bahn reservieren und dann nicht erscheinen. Am Freitagabend bleibt die Bahn leer, obwohl andere Gäste sie gern gebucht hätten.

Mit einer Online-Zahlung bei der Buchung sinkt dieses Risiko. Wer bereits bezahlt oder angezahlt hat, fühlt sich an seine Reservierung gebunden und sagt eher rechtzeitig ab. Ob Sie den Betrag bei Nichterscheinen behalten dürfen, regeln Ihre Storno- und Zahlungsbedingungen. Lassen Sie diese von Ihrer Rechtsberatung prüfen und zeigen Sie sie dem Gast vor der Zahlung. Weitere Maßnahmen lesen Sie im Artikel So reduzieren Sie No-Shows in Ihrem Bowlingcenter.

Gebühren und Kosten

Online-Zahlungen kosten pro Transaktion eine Gebühr, und bei Rückerstattungen wird diese oft nicht erstattet. Das spricht auf den ersten Blick dagegen. Aber auch das Kassieren vor Ort kostet: Kartenterminal, Bargeldhandling, Kassenabschluss und die Zeit Ihres Teams am Tresen.

Mit einer Online-Zahlung läuft ein Teil davon automatisch. Die Zahlung ist direkt der Buchung zugeordnet, und Ihr Team muss am Abend weniger abrechnen. Vergleichen Sie beide Seiten für Ihr Center, bevor Sie entscheiden.

Welche Zahlungsarten Ihre Gäste erwarten

In Deutschland zahlen viele Gäste online gern mit PayPal, daneben mit Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay. Manche möchten trotzdem lieber vor Ort zahlen. Eine Anzahlung statt des vollen Betrags ist oft ein guter Kompromiss, gerade bei Gruppen, bei denen später jeder seinen Anteil selbst zahlt.

Ein besseres Erlebnis für Ihre Gäste

Wenn Gäste ihre Bahn online reservieren und im selben Schritt bezahlen können, ist die Buchung in wenigen Minuten erledigt, auch sonntagabends. Vor Ort müssen sie nicht mehr an der Kasse warten und können gleich losspielen.

Sicherheit und Vertrauen

Seriöse Zahlungsanbieter wickeln die Zahlung über eine verschlüsselte Verbindung ab und übernehmen die vorgeschriebene starke Kundenauthentifizierung, etwa mit 3-D Secure. Kartendaten landen dadurch gar nicht erst in Ihrem System. Welche Datenschutzpflichten nach der DSGVO für Sie gelten, klären Sie mit Ihrer Beratung.

So führen Sie Online-Zahlungen ein

Ein pragmatischer Start: Verlangen Sie zunächst nur bei Gruppenbuchungen und Wochenendterminen eine Anzahlung, und beobachten Sie einige Monate lang, wie sich No-Shows und Rückfragen entwickeln. Danach entscheiden Sie, ob Sie die Online-Zahlung ausweiten.

Achten Sie bei der Auswahl Ihres Buchungssystems darauf, dass Zahlung und Buchung in einem Schritt laufen, dass Stornierungen und Rückerstattungen einfach abzuwickeln sind und dass die Zahlungsarten Ihrer Gäste angebunden sind.

Welche Funktionen ein Buchungssystem mit Online-Zahlung mitbringen sollte, lesen Sie auf der Seite Buchungssystem für Bowlingcenter. Ein Beispiel für ein System, in dem Buchung und Zahlung zusammenlaufen, ist Flexybox.

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Häufige Fragen

Muss ich den vollen Betrag vorab verlangen?

Nein. Viele Betreiber verlangen nur eine Anzahlung, zum Beispiel bei Gruppen und am Wochenende, und lassen den Rest vor Ort bezahlen. Sie können das je nach Buchungsart unterschiedlich regeln.

Darf ich die Zahlung bei einem No-Show behalten?

Das hängt von Ihren Storno- und Zahlungsbedingungen ab, die der Gast vor der Zahlung sehen muss. Lassen Sie diese Bedingungen rechtlich prüfen.

Welche Zahlungsarten sollte ich anbieten?

Bieten Sie die Zahlungsarten an, die Ihre Gäste auch sonst online nutzen. In Deutschland sind das häufig PayPal, Kreditkarte, Apple Pay und Google Pay. Fragen Sie Ihren Buchungssystem-Anbieter, welche Zahlungsarten angebunden sind.