No-Shows lassen sich deutlich reduzieren. Die wirksamsten Mittel sind eine automatische Bestätigung und Erinnerung, eine Anzahlung bei der Buchung und Stornobedingungen, die Gäste vorher sehen. Und eine Absage muss für Gäste so einfach sein wie die Buchung.
No-Shows sind kein Schicksal
No-Shows sind Gäste, die eine Bahn reserviert haben, aber nicht erscheinen und auch nicht rechtzeitig absagen. Gerade am Freitag- oder Samstagabend bleibt die Bahn dann leer, obwohl Sie sie an andere Gäste hätten vergeben können.
Viele Betreiber gehen davon aus, dass No-Shows einfach dazugehören. Dabei gibt es mehrere Maßnahmen, mit denen sich ihre Zahl spürbar senken lässt. Wer No-Shows als unveränderlich hinnimmt, verschenkt Umsatz.
Warum Gäste nicht erscheinen
Um No-Shows zu reduzieren, hilft es, die Ursachen zu kennen. Typisch sind:
- Die Reservierung wurde vergessen. Besonders, wenn sie Wochen im Voraus gemacht wurde.
- Absagen ist zu umständlich. Gäste erreichen niemanden, um abzusagen, oder das Umbuchen ist zu kompliziert.
- Die Buchung ist unverbindlich. Wer nichts angezahlt hat, fühlt sich weniger an die Reservierung gebunden.
Je besser Sie die Ursachen in Ihrem Center kennen, desto gezielter können Sie gegensteuern.
Maßnahmen gegen No-Shows
Viele dieser Maßnahmen laufen mit einem Buchungssystem automatisch und kosten Ihr Team keine zusätzliche Zeit.
1. Automatische Erinnerungen
Erinnern Sie Ihre Gäste 24 bis 48 Stunden vor ihrer Reservierung automatisch per E-Mail oder SMS. Solche Erinnerungen helfen gegen vergessene Reservierungen und geben Gästen die Gelegenheit, rechtzeitig abzusagen.
2. Anzahlung und Online-Zahlung
Verlangen Sie bei der Reservierung eine Anzahlung, die vor Ort verrechnet wird. Was bei einem No-Show mit der Anzahlung passiert, regeln Sie in Ihren Stornobedingungen. Zugleich haben Gäste das Gefühl, schon in ihren Abend investiert zu haben. Wie Sie Online-Zahlungen einführen, lesen Sie im Artikel Online-Bezahlung bei der Reservierung.
3. Klare Stornobedingungen
Formulieren Sie Ihre Stornobedingungen klar und zeigen Sie sie während der Buchung gut sichtbar an. Wenn Gäste wissen, bis wann sie kostenlos absagen können, sagen sie eher rechtzeitig ab, und Sie können die frei gewordene Bahn neu vergeben.
4. Einfaches Absagen und Umbuchen
Schicken Sie mit der Bestätigung und der Erinnerung einen Link, über den Gäste selbst stornieren oder umbuchen können. Wer nicht anrufen muss, sagt eher ab, statt einfach nicht zu kommen.
5. Buchungsbestätigung
Sobald eine Reservierung abgeschlossen ist, sollte das Buchungssystem automatisch eine Bestätigung verschicken. Darin stehen Datum, Uhrzeit, Anzahl der Personen und Ihre Stornobedingungen. Das macht die Buchung verbindlicher.
Die richtigen Maßnahmen umsetzen
Testen Sie, was in Ihrem Bowlingcenter am besten wirkt. Beginnen Sie zum Beispiel mit automatischen Erinnerungen und einer Anzahlung für Gruppen und Wochenendtermine, und beobachten Sie einige Wochen lang, wie sich die Zahl der No-Shows entwickelt. Danach können Sie die Maßnahmen anpassen oder kombinieren.
Weniger No-Shows, verlässlichere Abende
Mit Erinnerungen, Anzahlungen, klaren Stornobedingungen und einfachem Absagen können Sie die Zahl der No-Shows senken und Buchungen verbindlicher machen. Das bringt Planungssicherheit für Ihr Team und weniger leere Bahnen an vollen Abenden.
Welche Funktionen ein Buchungssystem dafür mitbringen sollte, lesen Sie im Ratgeber Buchungssystem für Bowlingcenter. Wie Anzahlungen und automatische Erinnerungen in einem System zusammenspielen, zeigt zum Beispiel Flexybox.



